Schaf oder Schäfer? Sich treiben lassen oder aktiv investieren? - Teil 1

Wie uns allen bekannt ist, zeigt die Geschichte, dass die Entwicklung der Finanzmärkte häufig von globalen Ereignissen beeinflusst ist und sich in Turbulenzen auf denselben wiederspiegelt.

Es ist meiner Meinung nach wichtig einige Punkte zu vertiefen, die uns helfen uns gegebenenfalls als aktive Anleger zu verhalten und es vermeiden getrieben zu werden bzw. uns treiben zu lassen.

 

Kurzt gesagt: der Markt bring den Wind in den Segeln - wir aber halten das Ruder in der Hand.

 

In diesem ersten Teil der Serie befassen wir uns mit der Vergangenheit: Was ist in den letzten Jahren geschehen?

 

Ich lade Euch ein, euch das folgende kurze Video anzuschauen. Darin finden wir eine Analyse von Ereignissen und Reaktionen der Märkte der letzten Jahrzehnte (Video in italienisch).

 


Langfristig gesehen ist die Wirkung des Wachstums dermaßen stark, dass eine Anlage von nur einem einzigen (1$) Dollar 1926 in den amerikanischen Aktienmarkt heute fast 17.000$ Wert wäre!

 

Offensichtlich hat keiner von uns auf diese Art und Weise investiert - jedoch zeigt der Trend der globalen Aktien (Index Msci World) - auch ohne in die Zeit unserer (Ur)-Großväter zurückzublicken - immer nach oben. Auch einschneidende Ereignisse ändern daran nichts.

 

Ein paar Beispiele:

  • Die zwei Golfkriege (Kuwait) im Jahr 1990
  • Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001
  • Afghanistan Jahr 2001
  • Irakkrise im Jahr 2001
  • Die Finanzkrise 2008 (schlimmste der letzten 100 Jahre
  • Der Brexit im Jahr 2016

…….

 

All diese Vorkommnisse hätten unsere Anlagen vernichten sollen.

 

Trotz allem war dem nicht so:

 

Zur Veranschaulichung die Entwicklung des Msci World (Aktien der wichtigsten Unternehmen Weltweit) von 1990 bis heute:

 

Die globalen Ereignisse sind in der Grafik manchmal gut erkennbar, jedoch ist immer auch der darauffolgende Aufschwung deutlich erkennbar.

 

Die Erfahrung zeigt uns, dass Anleger gerade während solcher Marktturbolenzen die unmöglichsten Bewegungen vollziehen und damit monate- wenn nicht jahrelange Aufbauarbeit zerstören und sogar zukünftige Erträge gefährden.

 

Bei einer (immer) zeitlich begrenzten Börsenkorrektur sollte man sich daher zuallererst fragen, woher die Angst herrührt.

 

Die Antwort findet man nicht selten in einer mangelnden Planung - ansonsten sollte es ja relativ leicht fallen die (verständliche) momentane Angst in Anbetracht der langfristigen Ziele unter Kontrolle zu halten.

 

Zudem können wir solche Phasen auf positiv nutzen, denn: der Markt besteht immer aus Käufern und Verkäufern.

 

Befinden wir uns also inmitten einer Turbolenz, gewinnt bei einer Kauftransaktion am Ende immer einer: wohl eher derjenige der verkauft oder derjenige der (zu tiefem Preis) kauft ... ?

 

 Zusammenfassend kann also gesagt werden:

  •  Die (internationalen) Aktien-Märkte haben eine langfristige Tendenz zu steigen.
  •  Die Geschichte zeigt uns, dass nach jedem Gewitter wieder die Sonne scheint:

                Manchmal dauert es kurz, manchmal länger, aber die Sonne kommt immer wieder zum Vorschein.

  •  Wenn die Marktpreise gefallen sind, geht bei einer Transaktion der Käufer immer als Gewinner hervor.

In den nächsten Kapiteln vertiefen wir gemeinsam folgende Themen:

  • Emotionen;
  • Zeithorizont;
  • Diversifikation (Streuung).

Disclaimer: Jedes hier präsentierte Material ist im rechmäßigem Besitz der jeweiligen Eigentümer und von Copyright geschützt. Eine Verbreitung des selben ist ohne Erlaubnis nicht gestattet. Alle Notizen und Fakten stellen die persönlichen Studien, Meinungen und Ausarbeitungen von Hannes Pardeller dar und werden in einem eigens vorgesehenen Passwordgeschütztem Bereich geteilt. Es existiert keine Garantie, dass die Daten oder Informationen korrekt sind und/oder korrekt dargestellt wurden. Es handelt sich in keinem Fall um Beratung - weder einzeln noch auf die Allgemeinheit bezogen. Es handelt sich in keinem Fall um Anlageberatung oder Kaufempfehlung von Anlagen, Finanzprodukten oder Investitionen jeglicher Art. In einigen Fällen könnte Hannes Pardeller während, vor oder nach der Verfassung der Artikel ein Eigeninteresse an den Inhalten des selben verfolgen. Jede Aktion die der Leser aufgrund der Lektüre der Artikel tätigt ist zu eigenen Lasten und Risiko.